Berühre mich. Nicht

"Ich habe keine Angst, 

die Angst ist nicht real."

 

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ...

 

 

 

 

 

Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht überzeugen und ich kann den Hype um dieses Buch absolut nicht nachvollziehen.

Ich hab absolut nicht gegen die Menschen, die das Buch mögen oder so etwas, dass möchte ich vorweg mal sagen... aber ich dachte ich sag auch mal meine Meinung zu dem Buch, auch wenn sie nicht positiv ausfallen wird...

 

 

 

Mich hat dieses Buch einfach nur tierisch aufgeregt.

Die ganze Zeit jammert die Protagonistin einen inneren Monolog davon wie viel Angst sie doch hat angefasst zu werden. Es erinnert leicht an, Colleen Hoover- nur noch ein einziges Mal, aber eher an einen Abklatsch, als an etwas gut durchdachtes. So als hätte die Autorin es versucht, aber nicht wirklich hinbekommen.

 

 

 

An sich fand ich die Idee des Buches wirklich interessant und mal anders doch dann wurde ich ziemlich enttäuscht. Es ist eine gute Grundidee da, aber irgendwie wurde sie nicht wirklich gut umgesetzt. Man hat erstmal seitenlange Monologe von der Protagonistin bekommen, in der sie auflistet wo sie alles nicht hingehen kann und vor was sie Angst hat, aber widerspricht sich teilweise dann irgendwie im Laufe des Buches immer wieder selbst.

 

Noch dazu fand ich, hatte das Buch absolut keine Handlung. Sage (die Protagonistin) lebt eben ihren College-Alltag aber ansonsten passiert auch nicht wirklich viel. Selbst die große Begegnung mit Luca ist eher ernüchtern als das ein Kicher-Moment zustande kommt.

Dabei fand ich Luca sogar noch am besten von den Charakteren. Er hat wenigstens ein wenig Stimmung in das gesamte Buch gebracht. Aber ansonsten sind nicht viele Momente vorhanden bzw. gar keine, in denen mir ein Schmunzeln über die Lippen kam oder ich kichern musste. Ich war auch nicht wirklich berührt von irgendeiner Szene.

 

Und dann kommt auch noch Sage.

Sage an sich fand ich einfach nur nervig. Ich habe nicht viele Bücher in denen mich die Protagonisten nerven, aber Sage war leider eine davon. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was Luca an ihr findet. Ja okay, sie ist schüchtern und hübsch aber ich weiß auch nicht ich persönlich sehen einfach nichts besonderes in ihr. Und manchmal übertreibt sie es leicht mit ihren Angst. Und dann kommt ihre seltsame Phase wo plötzlich alles vorbei ist und sie wie durch ein Wunder geheilt ist und dann plötzlich hatte sie wieder Angst. Alles klar.

 

 

 

 

 

Wenn man sich nochmal an sich auf das Buch bezieht, konnte mich der Schreibstil auch nicht wirklich überzeugen, ja es lies sich wirklich schnell lesen aber dennoch war es wirklich ein unglaublich langweiliger Schreibstil, der absolut keine Spannung hervorgebracht hat. Es ist wirklich absolut nichts passiert und dann vielleicht eventuell auf den letzten 50 Seiten, was man super über das ganze Buch hätte einbauen können.

 

Alles in allem, war es absolut nicht mein Buch. Ich hatte mich wirklich super auf das Buch gefreut und durch den ganzen Hype hab ich auch nur positives gehört und dann wurde ich leider auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und maßlos enttäuscht. Ich kann das Buch absolut nicht weiter empfehlen und es ist auch definitiv mein Flop-Buch vom Januar.

 

Aber wie gesagt, ich habe nichts gegen die Menschen die dieses Buch lieben und Sage&Luca toll finden, denn Geschmäcker gehen bekanntlich auseinander und ich glaube das ist auch ganz gut so.

 

 

 

bis dahin, bis zum nächsten Eintrag...

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