Luca&Allegra - liebe keinen Montague

Romeo & Juliet never die...

 

 

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als Allegra bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal...

 

 

 

 

 

Als erstes möchte ich anmerken, dass ich dieses wunderschöne Buch als Rezensionsexemplar vom Carlsen-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe und bedanke mich an dieser Stelle dafür.

Danke :).

 

Zunächst muss ich leider sagen, dass mir das Buch insgesamt nicht wirklich gut gefallen hat. Leider. Die Idee ist wirklich gut nur meiner Meinung nach, wurde sie nicht wirklich gut umgesetzt.

Ich liebe dieses Cover, es verspricht viel und es ist einfach so unglaublich träumerisch und wunderschön.

Die Idee hinter dem Cover und der Handlung ist so unglaublich schön und könnte so romantisch und märchenhaft sein... aber leider wurde es nach meinem Empfinden nicht erfüllt bzw. umgesetzt. 

 

Der Schreibstil war sehr hektisch geschrieben, so dass man dachte, man hätte etwas überlesen oder sich verlesen und etwas verpasst. Es ging einfach Schlag auf Schlag und jetzt verstehe ich auch, warum das Buch nur 207 Seiten besitzt. Ich denke, man hätte die Geschichte so ausarbeiten können, dass man auf 400 Seiten hätte kommen können. Es war einfach alles zu hektisch und ging zu schnell. 

 

Ich wurde auch nicht wirklich warm mit den Protagonisten, vielleicht lag es an der kurzen Seitenanzahl aber ich konnte mich nicht in Allegra oder ihre Freunde hineinversetzten. Es war einfach kein Eintauchen in die Geschichte da.. das fand ich etwas traurig. 

 

Die Handlung an sich fand ich an manchen Stellen etwas unlogisch und mit jeder Seite die ich las war ich verwirrter, da so viele Dinge so schnell und auf einmal passierten und kaum hatte man sich drauf eingestellt, kam schon das nächste Szenario. 

Auch die Fantasy-Anteile die sich in die Geschichte mit eingeschlichen haben, fand ich teilweise zu Klischeehaft und zu naja naiv? oder zu kindlich. Für mich kam es einfach nicht glaubwürdig rüber und es war auch irgendwie unpassend für die Geschichte. Auch als das Gerede über einen Fluch kam war ich verwirrt und fand es auch einfach komisch erklärt und gemacht. 

 

 

Meiner Meinung nach, hätte man soviel aus der Geschichte machen können. Allgemein hätte man eine wunderschöne, märchenhafte und romantische Neuerzählung von Romeo&Julia schreiben können. Denn ich finde, Shakespeare hat genügend Material zur Verfügung gestellt um sie wirklich Märchenhaft erscheinen zulassen. Die Idee hat so viel potenzial gehabt für eine tolle Geschichte, aber mich hat diese Erzählung nicht überzeugt. Und als Fan von solchen Adaptionen, bin ich leider etwas enttäuscht und muss leider eine Negative Bewertung abgeben, auch wenn ich wünschte es wäre anders und das tut mir leid.

Und auch wenn es mir das Herz bricht, gibt es von mir heute dafür leider keine Leseempfehlung...

 

 

 

bis zu, nächsten Eintrag....

Kommentar schreiben

Kommentare: 0